Mein Zuhause

Gemütlichkeit hat Konjunktur

Ein gemütliches Lieblingsplätzchen braucht jeder – ganz gleich, welchen Einrichtungsstil man bevorzugt. Wenn der Sommer sich langsam dem Ende zuneigt, ist das der beste Moment, um zu Hause mit warmen Farben und kuscheligen Accessoires für Gemütlichkeit zu sorgen.

Obwohl jeder seinen eigenen Geschmack hat, werden unsere Vorlieben auch durch unser Umfeld beeinflusst. Und zwar nicht nur von Trends und Mode, sondern auch von den Jahreszeiten. Im Sommer empfinden die meisten leichte Pastelltöne oder maritimes Flair als passend. Geht es auf den Herbst zu, sehnt sich aber so mancher nach ein bisschen mehr Geborgenheit.

Deko-Tausch nach Jahreszeit

trends Für ein Plus an Gemütlichkeit können Sie ganz leicht in den eigenen vier Wänden sorgen. Der erste Schritt sind die Farben. Wer sich für eine neutrale Wandfarbe entschieden hat, kann mit Accessoires Erstaunliches bewirken. Statt der lindgrünen oder knallig pinken Kissen kommen nun welche in Beige, Braun und warmen Rottönen ins Spiel – ganz wie die Natur es uns vormacht. Auch dürfen die Materialien jetzt gerne etwas dicker und griffiger sein. Samt, Wolle und Strukturgewebe erleben ihr Comeback, wenn die kalte Jahreszeit naht.

Nach dem gleichen Muster können Deko-Elemente wie Vasen, Kerzenhalter oder Bilderrahmen ausgetauscht werden. Es spricht nichts dagegen, unterschiedliche Varianten für verschiedene Stimmungen oder Jahreszeiten zum Einsatz zu bringen – beispielsweise im Frühling aus hellem Holz und zartem Porzellan, im Herbst dann aber aus schwerer Keramik und dunklem Holz. Schließlich holen wir auch an Weihnachten und Ostern spezielle Dekorationen hervor, die danach wieder in ihren Schachteln verschwinden.

Den Lieblingsplatz gestalten

trends Wem genug Stauraum zur Verfügung steht, beispielsweise im Keller oder auf dem Speicher, kann ein solches Wechselspiel auch beim Mobiliar anwenden. Der filigrane Korbsessel kann im Herbst der gepolsterten, bequemeren Variante weichen. Im Trend: Schaukelstühle, die das angestaubte Design abgelegt haben und hochmodern in kubischen Formen und skandinavisch anmutenden Holzkonstruktionen daherkommen. Wer es besonders bequem mag, wählt einen Sessel mit praktischen Funktionen. Wenn sich die Rückenlehne neigen und eine Fußstütze nach oben klappen lässt, kann man auch auf kleinstem Raum in jeder Position entspannen.

Genauso lassen auch die Sofas von heute keine Wünsche mehr offen. Ein Liegebereich, in dem man mal die Beine ausstrecken kann, ist heute fast schon in jeder Wohnung zu finden. Die Alternative ist ein Hocker im Design der Wohnlandschaft. Der lässt sich flexibel dort hinschieben, wo man gerade entspannen will.

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Schon ist der Grundstein für den Lieblingsplatz an langen Abenden gelegt. Nicht fehlen darf natürlich die Kuscheldecke, die lässig über die Lehne geworfen als Farbtupfer dient, wenn sie gerade nicht gebraucht wird. Wo im Sommer kaum Lichtquellen nötig waren, weil es lange hell ist und man viel Zeit im Freien verbringt, darf jetzt an Leuchten aufgestockt werden. Eine Leseleuchte – nicht zu dunkel, aber trotzdem mit weichem Schein – darf am Lieblingsplatz nicht fehlen. Stehleuchten bieten sich an, aber auch Tischleuchten, die auf einem kleinen Beistelltisch platziert werden. Der ist außerdem praktisch, um ein Buch, eine heiße Tasse Tee oder ein Gläschen Wein in Reichweite zu platzieren.

trends Ideal sind Freischwinger, die Sie so nah an das Sofa heranrücken können, dass die Abstellfläche sogar über die Armlehne oder die Sitzfläche hinausragt. Aber Achtung: Messen Sie vor dem Kauf genau nach, damit der Tisch auch wirklich über das Sofa passt. Noch bequemer wird es, wenn sich die Tischplatte zusätzlich schwenken lässt. So holen Sie sich die heiße Teetasse direkt auf Ihren Schoß, und der Tisch macht trotzdem in einem sanften Schwung den Weg wieder frei, wenn Sie aufstehen möchten. Eine Alternative sind Holz- oder Kunststoffplatten, die als Teil des Programms der Wohnlandschaft an die Armlehnen des Sofas oder an den Hocker angepasst sind und diese im Handumdrehen in eine sichere Abstellfläche verwandeln. Denn wer einmal so gemütlich sitzt, will ungern wieder aufstehen.